Bericht über Corona: „Stadt Achern war kommunalpolitisch handlungsfähig“

Acher- und Bühler Bote vom 6. Mai 2020 von Michael Moos

Achern. Viel Lob gab es im Bau- und Umweltausschuss von allen Parteien für die Stadtverwaltung für ihr Management in der Corona-Krise. Die Sitzung am Montag war die erste nach mehreren Wochen Zwangspause  und erfolgte unter Einhaltung der Abstands-vorgaben und – zumindest am Anfang – unter Berücksichtigung der Maskenpflicht. Trotz der Unterbrechung – kommunal-politisch handlungsfähig sei die Stadt Achern auch in der sitzungsfreien Zeit stets gewesen, so Oberbürgermeister Klaus Muttach in seinem umfangreichen Situationsbericht zur Corona-Krise. „Über Umlaufbeschlüsse und Eilentscheidungen haben wir rechtsrichtig zahlreiche Entschei-dungen getroffen“. Dazu habe es Telefonkonferenzen mit den Fraktionsvorsitzenden und den Ortsvorsteher gegeben. Zentrales Entscheidungs-organ sei der Corona-Krisenstab gewesen, der seit dem 16. März 16-mal tagte. Zu den Schwerpunkten der Verwaltungs-arbeit gehörten neben Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionen die Unterstützung beim Ausbau der medizinischen Versorgung im Krankenhaus, die Bereitstellung der Corona-Ambulanz im Gymnastikraum der Hornisgrindehalle und die Unterstützung von Pflegeeinrichtungen und Rettungsdiensten bei der Beschaffung von Schutzausrüstung. Für Kindergärten und Schulen habe man eine Notbetreuung organisiert, und auch der Einzelhandel erfuhr Unterstützung durch die Stadtverwaltung. Muttach kündigte des Weiteren eine aus Mitteln der Regionalstiftung der Sparkasse gespeiste finanzielle Hilfe für Vereine an, die wegen Corona in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind. Dass die Corona-Krise auch für ihn selbst eine „sehr angespannte Situation“ bedeutet habe, gab Muttach unumwunden zu. Und er berichtete, dass er in den vergangenen Wochen „Einzelne gern auf den Mond geschossen hätte – vielleicht sogar noch ein Stück weiter“.


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